Trauzeuge… was mach ich jetzt nur?

Oh mein Gott. Oh mein Gott. Ich bin Trauzeugin auf der Hochzeit meiner Besten Freundin! AHHHH!

Als meine beste Freundin mich im letzten Herbst fragte, ob ich ihre Trauzeugin werden will, war die Antwort sofort klar: JA, natürlich! Schließlich haben wir vor Jahren mal gesagt: Wenn eine von uns heiratet, ist die andere an ihrer Seite!

Wir hatten zwar immer mal darüber gesprochen, wie es wäre wenn „die Frage“ gestellt wird. Aber an diesem Herbst Abend als meine beste Freundin und ihr „Freund“ uns besuchten, hatte ich keine Ahnung. Wir waren erst bei uns quatschten über dies und das, weil wir uns schon so lange nicht gesehen hatten. Dann ein leckeres Abend Essen beim Italiener. Meine Freundin blickte zwischendurch immer wieder grinsend zu mir rüber, sagte aber nichts.

Dann wieder zurück in der Wohnung, holte sie eine Flasche Sekt hervor. „Wir müssten anstoßen! Wir wollen nächstes Jahr heiraten und du sollst meine Trauzeugin sein.“ AHHH! Wie schön! Ihr könnt euch mein Grinsen nicht vorstellen! Sie hatte den Antrag auf einem Berg bekommen. Im Urlaub. Bei einer Wanderung. Wie schön! Aber… Moment mal! Der Urlaub ist schon 2 Monate her, wie konnte sie nur bei unseren Telefonaten nichts sagen?! Da ich ein riesiges Plappermäulchen bin, könnte ich so etwas nie und nimmer für mich behalten. Ich würde vorher mit einem riesigen Grinsen platzen.

Aber Ok. Erst einmal Sekt auf machen, anstoßen, Freudentränen abwischen. Ein breites Grinsen auf meinem Gesicht. Ich freue mich so sehr für die beiden!

Und dann mal zu den wichtigen Dingen: Zeig mal den Ring? Habt ihr schon einen Termin? Soll es eine Sommerhochzeit werden? Habt ihr schon Vorstellungen? Wann gehen wir Brautkleider probieren?

Eine riesige Flut an Fragen und damit auch Aufgaben für mich als Trauzeuge. Schließlich soll die Hochzeit einer der schönsten Tage im Leben der Brautleute werden. Sie sollen ihn ja genießen, genießen und nochmals genießen und sich nicht den ganzen Tag dem Stress ausgesetzt fühlen, sich um alles und jeden kümmern zu müssen.

Da kam nun einiges auf mich zu. Aber für die beiden mache ich es gerne.

Traditionell ist der Trauzeuge in erster Linie natürlich beim Kauf des Kleides / Anzugs dabei. Plant den Junggesellenabschied und organisiert bei den Festivitäten z.B. den Sektempfang. Freunde und Familie haben so auch immer einen Ansprechpartner für geplante Überraschungen für das Brautpaar.

Ich kann euch sagen, die letzten Monate gab es einiges zu tun. 🙂

Seid ihr auch schon einmal gefragt worden Trauzeuge zu sein? Wie konntet ihr das Brautpaar unterstützen?

1 Comments
  • Sumi

    Antworten

    Ich werde nächstes Jahr auch zum ersten mal Trauzeugin sein, bei meiner kleinen Schwester. Ich bin sehr aufgeregt, und auf den Jungesellinen-Abschied habe ich eigentlich gar keine Lust. Ich finde die als Außenstehende nämlich oft sehr nervig. Aber trotzdem würde ich nich auf diese Rolle verzichten wollen.

Kommentar verfassen

Loading Facebook Comments ...
%d Bloggern gefällt das: